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Jänner 2001
Der Hauptartikel dieser Ausgabe lautet:
Baustoff-Forschung und Ingenieurspraxis im Wandel
der Zeit
Der
Artikel ist verfasst von Univ. Prof. Dipl.Ing. Dr. Rupert Springenschmid.
Er war bis zu seiner
kürzlich erfolgten Emeritierung Vorstand der Lehrkanzel für
Baustoffkunde und Materialprüfung
der Technischen Universität München.
Einleitend
wird die spezielle Situation des Bauwesens im Vergleich mit der
Industrie behandelt.
Ein Rückblick auf seine berufliche Laufbahn zeigt die Verknüpfung
derselben mit der Entwicklung des Betons.
Angefangen vom Tauernkraftwerk KAPRUN wobei die Aufgeschlossenheit
für neue Verfahren
z. B. Luftporenbeton, in dieser kargen Nachkriegszeit betont wird,
über die Bemühungen die Temperaturspannungen klein zu
halten und die Entwicklung der Präzisierung der Mischungsanteile,
wird eine Lanze für den Ausbau der Wasserkräfte gebrochen.
Danach
wird die Frage gestellt, woher die Fortschritte im Bauwesen kämen.
Baukosten senken und (trotzdem) besser bauen, meint Springenschmid,
sind die Triebfedern. Er warnt Konstruktionsbüros und Baustofflabors
wegzurationalisieren.
Weiter
behandelt er die Probleme bei der Instandhaltung von Bauwerken,
die mehr und mehr
den Bauingenieur zu beschäftigen haben. Schließlich geht
es über die Hochschulforschung und die anstehenden Forschungsthemen
bei den Baustoffen.
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